Information für Eltern zur Schnelltestpflicht für Schülerinnen und Schüler ab dem 06.04.2021– Behörde für Schule und Berufsbildung

Liebe Eltern,

mit großer Sorge verfolgen wir die Entwicklung der Infektionszahlen in Hamburg und der Bundesrepublik. In nur wenigen Wochen haben sich die Infektionszahlen verdoppelt. Deshalb hat der Hamburger Senat eine Schnelltestpflicht ab dem 6. April 2021 für alle Schülerinnen und Schüler beschlossen, die an den Präsenzangeboten der Schulen teilnehmen.

Die Schnelltests schaffen mehr Sicherheit in den Schulen, in den Familien und im öffentlichen Leben. Sie tragen dazu bei, Infektionen frühzeitig zu erkennen und potentielle Ausbruchsgeschehen effektiv zu unterbinden. Die von der Schulbehörde gekauften Schnelltests sind medizinisch sehr genau überprüft, einfach durchzuführen und weder schmerzhaft noch unangenehm.

Der Einsatz der Schnelltests an den Hamburger Schulen hat gut begonnen, rund 89 Prozent aller Schülerinnen und Schüler haben sich getestet. Gleichwohl haben sich viele Eltern an die Schulbehörde gewandt und darum gebeten, dass die Teilnahme an Präsenzangeboten in den Schulen zum Schutz ihrer Kinder an eine Testpflicht gekoppelt wird.

Der Senat hat dies bei seiner Entscheidungsfindung berücksichtigt. Ab dem 6. April 2021 gilt für alle Schülerinnen und Schüler, die an Präsenzangeboten, Klausuren und Prüfungen in den Schulen teilnehmen, die Pflicht zur Durchführung eines Schnelltests für Laien. Wer den Selbsttest verweigert, kann nicht am Präsenzunterricht teilnehmen, sondern wird im Distanzunterricht beschult.

Für alle Schülerinnen und Schüler, die in die Schulen kommen, sind wöchentlich grundsätzlich zwei Schnelltests vorgesehen. Ausgenommen von der Masken- und Testpflicht sind bis auf Weiteres die Schülerinnen und Schüler der Vorschule.

Eine Einverständniserklärung der Eltern für die Durchführung des Schnelltests ist nicht notwendig, denn die Schülerinnen und Schüler führen den Test selbst durch und die Präsenzpflicht bleibt weiterhin aufgehoben, d.h. Eltern können sich auch dafür entscheiden, ihr Kind am Distanzunterricht teilnehmen zu lassen.

Fällt ein Schnelltest positiv aus, werden Sie als Eltern umgehend durch die Schule informiert und gebeten, jüngere Kinder aus der Schule abzuholen. Nach einem positiven Schnelltest muss zwingend ein sogenannter PCR-Test durchgeführt werden, der das Ergebnis des Schnelltests bestätigt oder korrigiert. Sie erhalten dazu ein Meldeformular und den Hinweis, wo der PCR-Test vereinbart werden kann. Bis zum Vorliegen des Ergebnisses muss sich Ihr Kind in Quarantäne begeben. Die vorgeschriebene Meldung eines Verdachtsfalls gegenüber dem zuständigen Gesundheitsamt übernimmt die Schule.

Fällt der PCR-Test negativ aus, informieren Sie uns bitte, und Ihr Kind kann wieder zur Schule kommen, wenn nicht erst ein „normaler“ Infekt auskuriert werden muss. Wenn auch der PCR-Test positiv ausfällt und eine Corona-Infektion bestätigt wird, stimmen Sie als Eltern das weitere Vorgehen mit dem zuständigen Gesundheitsamt ab.




Unterricht ab dem 15.03.2021

Liebe Eltern und Sorgeberechtigte, liebe Schülerinnen und Schüler,

mit der Presserklärung des Senators vom 26.02.2021 wird eine Möglichkeit der Schulöffnung nach den Märzferien aufgezeigt.  Wir bitten zu bedenken, dass es nach dem 04.03.2021 zu Änderungen des Vorgehens in Bezug auf die Schulöffnungen kommen kann. Solle es Änderungen geben, werden Sie auch über unsere Homepage abrufbar sein.

An unserer Schule wäre es möglich, dass die Jahrgänge 9, 10 sowie 13 mit dem Hybridunterricht beginnen. Dazu würden die Klassen in Gruppen geteilt. Genaueres zum Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht ist dazu in der Tabelle abzulesen.

Sollte es gehen -  dann schon jetzt vielen Dank dafür.

Ich wünsche Ihnen erholsame Tage!

Beste Grüße

Sven Marlow


Bekomme ich gezahlte Gebühren für die VSK und die Früh- und Spätbetreuung an Schulen zurückerstattet? (Stand 01/2021)

Sorgeberechtigte erhalten zunächst die im Januar gezahlten Gebühren für die Früh- und Spätbetreuungsangebote und die Kernzeit in den Vorschulklassen gutgeschrieben. Die Erstattung erfolgt wie bereits in 2020 monatsweise. Alle betroffenen Eltern erhalten am Ende eines Monats einen geänderten Gebührenbescheid. Die Gutschrift senkt die verbleibenden monatlichen Raten.

Bitte zahlen Sie solange alle Raten weiter, bis Sie einen neuen Gebührenbescheid erhalten. Sollten Sie einen Dauerauftrag eingerichtet haben, passen Sie diesen bitte nach Erhalt des neuen Gebührenbescheids auf die richtige Gebührenhöhe an.

Nachfragen hierzu können bei Bedarf an die einschlägige Servicerufnummer 040 428 63-2121 oder an das Postfach ganztag-gebuehren@bsb.hamburg.de gerichtet werden.


Schulschließung und angepasster Hygieneplan

Mit dem Januar 2021 wurden die weitgehenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens verlängert. Für die Schulen in Deutschland gilt seit dem 16.12.2020 :

"...Auch an den Schulen sollen im Zeitraum vom 16. Dezember 2020 bis 10. Januar 2021 die Kontakte deutlich eingeschränkt werden. Kinder sollen in dieser Zeit wann immer möglich zu Hause betreut werden. Daher werden in diesem Zeitraum die Schulen grundsätzlich geschlossen oder die Präsenzpflicht wird ausgesetzt. Es wird eine Notfallbetreuung sichergestellt und Distanzlernen angeboten. Für Abschlussklassen können gesonderte Regelungen vorgesehen werden. In Kindertagesstätten wird analog verfahren. Für Eltern werden zusätzliche Möglichkeiten geschaffen, für die Betreuung der Kinder im genannten Zeitraum bezahlten Urlaub zu nehmen.

(Quelle: https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/merkel-beschluss-weihnachten-1827396)

Die bestehenden Beschlüsse der Bundeskanzlerin und der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder bleiben mit Beschluss vomn 05.01.2021  weiterhin gültig. (https://www.bundesregierung.de/breg-de/suche/videoschaltkonferenz-der-bundeskanzlerin-mit-den-regierungschefinnen-und-regierungschefs-der-laender-am-5-januar-2021-1834354 )

Für die Hamburger Schulen gelten in der Umsetzung die Anweisungen des Amtsleiters. Diese wurden mit Schreiben vom 30.12.2020 und 08.01.2021 präzisiert. So wurde z.B. der Begriff des Präsenzunterrichts ersetzt durch die Formulierung "...Erledigung der Aufgaben des Distanzunterrichts unter pädagoische Anleitung..."

Die im Distanzunterricht bearbeiteten Unterrichtsinhalte werden auch den wöchentlich für die pädagogische Betreuung an der Schule gemeldeten und befindlichen Schülerinnen und Schülern zur Verfügung gestellt. Der Distanzunterricht erfolgt entsprechend dem Konzept, das erstellt wurde, um Schülerinnen oder Schüler, die während des Präsenzunterrichts in Quarantäne geschickt wurden, adäquat beschulen zu können.

Mit den Präzisierungen vom 08.01.2021 wurde auch der Corona-Hygieneplan der Schule angepasst.


Grundregeln zur Covid-19-Prävention

Hier ist eine Zusammenfassung von Grundregeln zur Infektionsprävention zu finden. Die Anzahl der Punkte ist um die Punkte reduziert, die nicht mit Schule im Zusammenhang stehen. Die vollständige Liste finden Sie hier.


Hygieneregelungen seit 02.11.2020

Mit dem Monat Novermber waren Änderungen der Hygieneregeln verbunden.

Ab Montag, dem 2. November 2020, muss eine Mund-Nasen in allen Klassen auch im Unterricht getragen werden. Das betrifft auch die Ganztagsangebote. Insofern ist es empfehlenswert, wenn Wechslemasken (nach jeder zweiten Stunde)  für den Tag bereitgehalten werden.

Nach wie vor gilt, dass schulfremde Personen mit Betreten des Schulgeländes eine Maske tragen und sich im Schulbüro melden müssen.

Allerdings dürfen die Schülerinnen und Schüler sowie die Schulbeschäftigten künftig in den Pausen außerhalb des Schulgebäudes ihre Mund-Nasen-Bedeckung absetzen. Gerade deshalb sollten alle Schülerinnen und Schüler dann den Mindestabstand von 1,5m einhalten.

Die Maske muss auch im Sportunterricht getragen werden. Ausnahmen sind zulässig, wenn in geschlossenen Räumen ein Abstand von 2,5 Metern und im Freien von 1,5 Metern durchgehend eingehalten werden kann. Die gleichen Einschränkungen gelten für den Theaterunterricht.