Französischaustausch in Berlin

Nach langer Vorbereitungszeit war am 23. September 2019 endlich der Tag gekommen, an dem die Schülerinnen und Schüler aus Frankreich und Deutschland aufeinandertreffen würden. Die Wartezeit war mit kurzen Filmsequenzen verkürzt worden, in denen sich die deutschen SchülerInnen den Franzosen vorstellten und anders herum. Entsprechend groß war dann die Aufregung, als sie einander leibhaftig gegenüberstanden und erste Worte miteinander austauschten. Zuerst begegneten sie sich mit einem gewissen Sicherheitsabstand, die Überwindung aufeinander zuzugehen war groß, aber nach ersten spaßigen Sprachanimationen war das Eis gebrochen. Im Laufe der Zeit verschwand die anfängliche Nervosität gänzlich, die SchülerInnen lernten einander immer besser kennen und als sie endlich auch die letzten Hemmungen abgelegt hatten und der Spaß am größten war, mussten sie sich leider viel zu früh schon wieder voneinander verabschieden.

Unsere Woche war neben dem sprachlichen Austausch randvoll gefüllt mit touristischen Programmpunkten, aber auch mit Arbeit. Jeden Tag gab es einen Stadterkundungsgang, der jeden Tag unter einem anderen Motto stand. In deutsch-französischen Kleingruppen galt es zum Beispiel Skurriles und Kuriositäten zu entdecken, auf Kontrastreiches aufmerksam zu werden, den Blick auf die Stadt hinsichtlich der Lieblingsfarbe zu fokussieren oder besondere Geräusche wahrzunehmen.  Alle Entdeckungen wurden per Handy dokumentiert, um später ausgewertet zu werden. Außerdem stand der Besuch des DFJW (Deutsch-Französisches Jugendwerk) auf dem Programm, das diese Reise erst ermöglicht hat. Dank des DFJW haben wir Lehrerinnen aus beiden Ländern einander kennengelernt und viel über die Grundlagen eines solchen projektbezogenen Austauschs erfahren. Außerdem wurden die Eltern vom DFJW mit einem beträchtlichen Betrag finanziell unterstützt. Auf diese Weise konnte diese erste Austauschbegegnung an unserer Schule jedem unserer Schüler ermöglicht werden. Auch jetzt noch, einige Wochen nach dem Austausch, hören wir immer wieder von begeisterten Erinnerungen an diese gelungene Begegnung.                                A. Heinrich