Unterricht

Die Klassenstufen 5 und 6 unserer Stadtteilschule werden am Standort Hegholt unterrichtet.

Schwerpunkt unserer pädagogischen Arbeit ist in diesen beiden Klassenstufen neben der Vermittlung von Lernstrategien und handlungsorientierten Arbeitstechniken vor allem der Aufbau stabiler Klassengemeinschaften. So reflektieren unsere Schüler beispielsweise das eigene Lernen und üben im Klassenrat Grundregeln der Gesprächsführung und der Konfliktbewältigung. Zusätzliche Unterrichtsprojekte zur Gewaltprävention und Streitschlichtung haben ihren festen Platz.

Am Nachmittag bieten Ganztags- und Förderangebote die Möglichkeit, die unterrichtliche Arbeit zu ergänzen oder bewusst Kontraste zu setzen.

Doch auch unser ausgesprochen handlungsorientiertes, naturwissenschaftlich-technisches Konzept der höheren Klassenstufen und die Berufs- und Studienorientierung sind wichtiger Bestandteil unserer Arbeit in unseren Eingangsklassen. So wird bei uns beispielsweise ab Klassenstufe 5 durchgängig bis mindestens Klassenstufe 10 Biologie- und Technikunterricht erteilt. Auch die Berufsorientierung ist bereits hier fest verankert.

Sonder- und Sozialpädagogen als Teil unseres Beratungsteams unterstützen in enger pädagogischer Abstimmung die Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer in den Klassen dieser beiden Jahrgänge besonders intensiv. Hilfesuchende Eltern können sich bei diesen Pädagogen selbstverständlich beraten lassen.

Regeln und Rituale

Logbuch:

Das Logbuch ist Terminplaner, Hausaufgaben- und Entschuldigungsheft. Es hilft den Schülerinnen und Schülern, sich zu organisieren und stärkt das eigenverantwortliche Lernen. Gleichzeitig dient es als Kommunikationsmittel zwischen Lehrern und Eltern. Am Stundenende tragen alle Schülerinnen und Schüler ein, woran gearbeitet wurde und welche Hausaufgaben ggf. zu erledigen sind. So wird deutlich für die Eltern, welcher Lernfortschritt gegeben ist und auf welchem Leistungsniveau die einzelnen Schülerinnen und Schüler arbeiten. Es enthält zudem Platz für Regelverstöße sowie individuelle Mitteilungen an die Eltern. Lehrkräfte tragen Lob und ggf. Regelverstöße ein. Das Logbuch wird vom Klassenlehrer wöchentlich kontrolliert und von den Eltern wöchentlich unterschrieben.

Plus/Minus-Liste:

Mit der Plus-Minusliste erhalten alle Schülerinnen und Schüler in jeder Stunde ein klares unmittelbares Feedback.

Besonders wünschenswertes Verhalten (aktive Mitarbeit, Hilfsbereitschaft …) wird mit einem ‚+‘ belohnt. Zum Stundenende entscheidet die Lehrkraft, ob einzelne Schüler  auf ‚++‘ gesetzt werden, begründet das ‚Doppelplus‘ (besondere Leistung  / Anstrengungsbereitschaft, Sozialverhalten …) und trägt es im Logbuch ein. Bei Regelverstößen wird der Schüler auf  ‚-‘ gesetzt, dies entspricht einer Vorwarnung. Ändert sich das Verhalten nicht, folgt  ‚--‘. Ein Doppeltminus wird grundsätzlich im Logbuch vermerkt, damit die Eltern immer informiert sind. Nach dem Logbucheintrag wird der Schüler sofort wieder auf ‚O‘ gesetzt und erhält für den Rest der Stunde bzw. Doppelstunde eine neue Chance.  Auf ‚++‘ kann er aber in dieser Stunde nicht mehr kommen.

Superlob:

Gelingt es der Klasse, wöchentlich 20 ‚++‘ Einträge zu sammeln, erhält sie einen Buchstaben des Wortes
‚S U P E R L O B‘. Sobald das Wort komplett ist, steht eine besondere Aktion an (z.B. Klassenausflug).

Weiße Weste:

Schülerinnen und Schüler, die eine Woche lang keine negativen Einträge im Logbuch hatten, werden am Freitag auf die ‚weiße Weste‘ gesetzt und entsprechend gewürdigt (Klassenapplaus). Gelingt es ihnen, drei Mal in Folge auf der weißen Weste zu bleiben erhalten sie eine Jokerkarte (z.B. Hausaufgabengutschein, eine Stunde freie Platzwahl).